Hennie Konings
 

Als Sohn einer russischen Mutter und eines holländischen Vaters ist Hennie Konings mit russischer Musik und russischem Tanz aufgewachsen. Schon als zehnjähriger begleitete er die Lieder, die seine Mutter sang, auf der Balalaika. Als Teenager entdeckte er seine große Liebe für den russischen Tanz. 1968 schloß er sein Studium an der Rotterdamer Tanzakademie mit einem Diplom für Bühnentanz und Tanzpädagogik ab. Im Rahmen eines kulturellen Vertrages zwischen den Niederlanden und der damaligen Sowjet-Union erhielt er ein Stipendium, welches ihm ermöglichte, ein weiterführendes Tanzstudium in Moskau zu absolvieren. Dort erhielt er Unterricht an der Volkstanzschule des "Pjatnitski" Volkschores durch Tatjana Ustinowa und Olga Solotowa. Später folgte noch ein Praktikum beim staatlichen Volkstanzensemble "Berjoska". Während vieler Studienreisen nach Russland zwischen 1969 und 1987 lernte er die verschiedensten russischen Tanzstile kennen - sowohl den Bühnenvolkstanz als auch die lebendige Folklore in den russischen Dörfern. 1986 beendete er seine Karriere als aktiver Tänzer. Seit dieser Zeit widmet er sich ausschließlich dem Unterrichten von russischer Folklore und ist inzwischen zu einem Tanzpädagogen von internationalem Ruf geworden. In vielen Ländern Europas sowie in den USA und Asien hält er regelmäßig Seminare für russische Folklore sowie Vorträge über deren Hintergrund, Entwicklung und Geschichte. Zu den TeilnehmerInnen dieser Kurse gehören Amateure ebenso wie professionelle TänzerInnen und TanzlehrerInnen. Im Laufe der Jahre machte Hennie Konings viele Choreographien und choreographische Bearbeitungen u.a. für Folkloreensembles, aber vor allem für den rekreativen Tanz.

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